Gartengeplauder – Dieser Blog ist gut für…

Es ist Nachmittag. Die Arbeit im eigenen Garten ist getan. Sie haben Ihr neues Gemüsebeet gejätet und sitzen nun erschöpft und glücklich bei einem Tee auf ihrer Gartenbank.

Für mich sind das die Momente, in denen ich auch mal genug davon habe, zu lesen wie der Kompost richtig aufgesetzt werden muss und wann welche Tomatensorte reif ist. Dann genieße ich es, einem Text zu lauschen, der zwar irgendwie mit Natur und Garten zu tun, aber ansonsten einfach nett dahinplaudert. Für genau solche Momente schreibe ich diesen Blog.

Mir geht es nicht darum Ihnen zu erklären, warum die neueste Modefarbe der Tulpensaison völlig unmöglich ist oder Ihnen einzureden, dass es nur eine einzige wirklich richtige – nämlich meine! – Methode gibt Gurken anzubauen. Sehen Sie den Blog vielleicht eher wie einen Plausch am Gartenzaun:

  • „Na, wie geht es denn den Tomaten? Immer noch Harzfeuer, wie jedes Jahr?“
  • „Ach weißt Du, dieses Jahr traue ich mich mal an andere Sorten. Die Rote Zora soll ja sogar im Freiland wachsen. Das probiere ich aus!“

Je länger ich über meinen Garten schreibe, desto häufiger stellt sich allerdings auch die Frage, „Was das eigentlich ist, das hier entsteht?“. Was kann ich jemandem sagen, der mich fragt, was ich hier schreibe: Garten-Tipps? Kolumnen? Kräuterweisheiten? Ein Sachbuch? Etwas Unterhaltsames?

Um einen Vergleich zu haben, gehe ich in eine Buchhandlung und schaue, wo die Bücher derer stehen, die für mich Vorbilder sind: Reginald Arkell (Pinegars Garten), Michael Pollan (Meine zweite Natur: Vom Glück, ein Gärtner zu sein), Susanne Wiborg (Bin im Garten), Ilga Eger (Ein Jahr im Garten), Max Scharnigg (Feldversuch). Doch gerade mal Karel Čapek und Elsemarie Maletzke lassen sich irgendwo in den verwinkelten Regalen finden und beide tragen keine Genre-Bezeichnung. Hm, das ist auch eine Möglichkeit, einfach dem Leser überlassen, was er glaubt, dass er da liest. Aber warum? Der Inhalt der Bücher ist gut und die Bücher verkaufen sich – zumindest in Online-Buchhandlungen. Und vielleicht auch gerade dort, weil eine Online-Buchhandlung keine beschrifteten Regale hat, in die jedes Buch eingeordnet werden muss?

Nun gut, wenn es noch keine Genre-Bezeichnung für freundlich unterhaltende und zugleich sachlich informative Gartengeschichten gibt, dann erfinde ich sie einfach selbst: Der Blog Wildflowers ahead! besteht aus literarischen Gartensachtexten bzw. Garten-Belletristik. Oder um es etwas weniger förmlich auszudrücken: Gartengeplauder.

Wildflowers ahead!  in a nutshell:

Was ist es?

Wildflowers ahead! verbindet persönliche Erfahrungen, informatives Wissen sowie aussagekräftige Fotos zu unterhaltsamen Texten, die für den eigenen Garten nützlich sind.

Für wen ist es?

Für jeden, der sich ernsthaft mit seinem Garten beschäftigt und bereit ist, neue gedankliche Wege zu gehen und doch auch einfach ein nettes Gespräch nach einem langen Tag genießen kann.

Weshalb soll ich es lesen?

Wildflowers ahead! unterhält den Leser und macht Mut, selbst mit dem Gärtnern zu beginnen, dabei den eigenen Gedanken mehr zu vertrauen als allerlei theoretischen Ratgebern und über die Einzelfragen zu konkreten Gartenthemen hinaus das größere Ganze zu bedenken.

Der Blog grenzt sich von den zahlreichen monatlichen oder jahreszeitlichen To-do-Listen ab und sieht sich stattdessen als freundlich plaudernde Unterhaltung zweier Gartenfreunde. Ich verzichte bewusst auf einengende Belehrungen, wie ein „richtiger“ Garten zu sein hat und welcher Trend der Gartenmode abzulehnen oder zu feiern ist.


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